Eintrag

Warum ich KI nutze und wo ihre Grenzen liegen

Warum ich KI nutze und wo ihre Grenzen liegen

Fassung wählen / Choose version

Wer diesen Blog liest, sieht es gleich oben in jedem Beitrag: Ich arbeite mit künstlicher Intelligenz. Ich sage das bewusst so deutlich. In diesem Beitrag erkläre ich, warum ich KI einsetze, wie ich das tue und wo für mich die Grenze liegt.

Die ehrliche Antwort: Zeit

Mein Alltag ist voll, und das ist gut so. Ich arbeite Vollzeit. Ich engagiere mich privat in der Gewerkschaft. Ich habe eine Partnerschaft, die mir wichtig ist und die Zeit verdient. Und ich mache Sport, weil ich ihn für Körper und Kopf brauche.

Daneben bleibt realistisch wenig Raum. Mein Wissen über Webdesign und Schreibstil stammt größtenteils aus der Schulzeit. Es ist nicht verschwunden, aber es ist eingerostet. Um einen Blog von Grund auf zu bauen, ihn sauber zu gestalten und jeden Text mehrmals zu überarbeiten, müsste ich Stunden investieren, die ich schlicht nicht habe.

Ich hatte also zwei Möglichkeiten: Ich lasse meine Gedanken weiter unausgesprochen, oder ich hole mir Hilfe. Ich habe mich für die Hilfe entschieden.

Wofür ich KI einsetze

KI ist für mich ein Werkzeug, so wie ein Rechtschreibprogramm oder ein Taschenrechner. Ich nutze sie hier für:

  • Den Aufbau der Website: Installation, Gestaltung, Datenschutz-Einstellungen und Technik im Hintergrund.
  • Das Formulieren: Ich liefere Gedanken, Erlebnisse und Stichworte. Die KI hilft mir, daraus einen lesbaren, gut gegliederten Text zu machen.
  • Die Fassung in Einfacher Sprache: Damit möglichst viele Menschen meine Beiträge verstehen.
  • Die englische Übersetzung: Damit auch Menschen ohne Deutschkenntnisse mitlesen können.
  • Die Header-Bilder und das Logo: Die Bleistiftzeichnungen hat eine KI als Vektorgrafik gezeichnet.

Wo die Grenze liegt

KI hilft mir. Aber nur, wenn ich zu jedem einzelnen Wort stehen kann.

Das ist meine wichtigste Regel. Die Inhalte, die Erlebnisse und die Meinungen in diesem Blog sind meine. Die KI erfindet keine Geschichten für mich und vertritt keine Standpunkte, die ich nicht teile. Jeder Text geht durch meine Hände, bevor er veröffentlicht wird. Ich lese ihn, ich korrigiere ihn, und ich streiche, was nicht passt.

Das ist auch schon passiert. Die KI hat einen meiner Gedanken einmal anders verstanden, als ich ihn gemeint hatte. Ich habe es bemerkt, und wir haben es korrigiert. Genau dafür bin ich da. Als Softwaretester bin ich es ohnehin gewohnt, Ergebnisse nicht blind zu übernehmen, sondern sie zu prüfen.

Außerdem gilt: Vertrauliches bleibt draußen. Was ich als Betriebsrat erfahren habe und was unter die Verschwiegenheitspflicht fällt, gebe ich weder in einen Blogbeitrag noch in eine KI ein.

Mehr als transparent

Ich finde, wer KI nutzt, sollte das offen sagen. Und zwar nicht im Kleingedruckten, sondern dort, wo man es sieht. Deshalb gibt es in diesem Blog:

  • ein Infofeld oben in jedem Beitrag, das den KI-Einsatz erklärt,
  • einen Hinweis in der Fußzeile jeder Seite,
  • einen eigenen Abschnitt im FAQ,
  • eine sichtbare Kennzeichnung „KI-generiert“ auf jedem Bild, zusätzlich in der Bildunterschrift,
  • und eine maschinenlesbare Kennzeichnung in den Bilddateien selbst, damit auch Plattformen und Suchmaschinen erkennen, dass die Bilder von einer KI stammen.

Das ist mehr, als das Gesetz von mir als Privatperson verlangt. Aber so stelle ich mir einen ehrlichen Umgang mit KI vor.

Technik-Enthusiast, aber mit Vorsicht

Ich mag neue Technik. Ich bin aber kein Fan davon, alles ungeprüft einzusetzen, nur weil es möglich ist. Bei diesem Blog war mir deshalb auch wichtig, dass beim Lesen keine Daten an eine KI oder andere Dienste fließen. Es gibt keine Cookies, kein Tracking und keine Schriftarten oder Skripte von fremden Servern. Die KI arbeitet nur beim Schreiben und Bauen mit, nie beim Besuch der Seite.

Fazit

KI schenkt mir Zeit. Diese Zeit nutze ich für das, was mir wichtig ist: meine Arbeit, mein Engagement, meine Partnerschaft und meine Gesundheit. Und für diesen Blog, den es ohne diese Hilfe vermutlich nicht gäbe.

Die Verantwortung bleibt trotzdem bei mir. Die KI ist mein Werkzeug, aber die Stimme ist meine.

Das ist die Fassung in Einfacher Sprache.

Worum es geht

KI heißt: künstliche Intelligenz. Das ist ein Computer-Programm. Es kann Texte schreiben und Bilder machen. Ich nutze KI für diesen Blog. Hier erkläre ich, warum.

Ich habe wenig Zeit

Ich arbeite jeden Tag in meinem Beruf. Ich engagiere mich in der Gewerkschaft. Ich habe eine Partnerin. Und ich mache Sport. Da bleibt wenig Zeit.

Webseiten bauen habe ich in der Schule gelernt. Gut schreiben auch. Aber das ist schon lange her.

Wobei die KI hilft

Die KI hilft mir bei diesen Dingen:

  • Sie hat die Webseite mit mir gebaut.
  • Sie macht aus meinen Gedanken gut lesbare Texte.
  • Sie schreibt die Texte in Einfacher Sprache.
  • Sie übersetzt die Texte ins Englische.
  • Sie hat die Bilder und das Logo gezeichnet.

Meine wichtigste Regel

Die Gedanken sind von mir. Die Meinung ist von mir. Ich lese jeden Text, bevor er online geht. Ich muss zu jedem Wort stehen können. Sonst kommt der Text nicht in den Blog.

Geheime Dinge aus meiner Zeit als Betriebsrat schreibe ich nicht auf. Und ich gebe sie auch nicht in die KI ein.

Ich sage es ehrlich

Ich sage offen: Hier hat eine KI geholfen. Das steht oben in jedem Beitrag. Das steht unten auf jeder Seite. Auf jedem Bild steht: KI-generiert.

Deine Daten sind sicher

Wenn du diesen Blog liest, bekommt die KI nichts davon mit. Es gibt keine Cookies. Niemand verfolgt, was du hier liest.

Zum Schluss

Die KI spart mir Zeit. Aber ich bin verantwortlich für alles, was hier steht. Die KI ist mein Werkzeug. Die Stimme ist meine.

This is the English translation (British English) of the original German post.

Anyone reading this blog can see it at the top of every post: I work with artificial intelligence. I say so deliberately and clearly. In this post, I explain why I use AI, how I use it and where I draw the line.

The honest answer: time

My days are full, and that is a good thing. I work full-time. I am involved with my trade union in my own time. I am in a relationship that matters to me and deserves my time. And I do sport, because I need it for body and mind.

Realistically, that leaves little room for anything else. Most of what I know about web design and writing style dates back to my school days. It has not disappeared, but it has grown rusty. Building a blog from scratch, designing it properly and revising every text several times would take hours I simply do not have.

So I had two options: keep my thoughts to myself, or get some help. I chose the help.

What I use AI for

For me, AI is a tool, much like a spellchecker or a calculator. Here, I use it for:

  • Building the website: installation, design, privacy settings and the technology behind the scenes.
  • Wording: I provide the thoughts, experiences and notes. The AI helps me turn them into a readable, well-structured text.
  • The Easy Read version: so that as many people as possible can understand my posts.
  • The English translation: so that people who do not speak German can read along too.
  • The header images and the logo: the pencil drawings were created by an AI as vector graphics.

Where I draw the line

AI helps me. But only if I can stand behind every single word.

That is my most important rule. The content, experiences and opinions on this blog are mine. The AI does not invent stories for me, and it does not represent views I do not share. Every text passes through my hands before it is published. I read it, I correct it and I cut whatever does not fit.

That has already happened. The AI once understood one of my thoughts differently from how I had meant it. I noticed, and we corrected it. That is exactly what I am there for. As a software tester, I am used to checking results rather than accepting them blindly.

One more thing: confidential matters stay out. Anything I learnt as a works councillor that falls under my duty of confidentiality goes neither into a blog post nor into an AI.

More than transparent

I believe that anyone who uses AI should say so openly, and not in the small print, but where people can see it. That is why this blog has:

  • an information box at the top of every post explaining how AI was used,
  • a note in the footer of every page,
  • a dedicated section in the FAQ,
  • a visible “AI-generated” label on every image, plus a mention in the caption,
  • and a machine-readable label embedded in the image files themselves, so that platforms and search engines can also recognise that the images were created by AI.

That is more than the law requires of me as a private individual. But it is how I believe AI should be used: honestly.

A tech enthusiast, but a careful one

I like new technology. But I am not a fan of using everything unchecked just because it is possible. For this blog, it was therefore important to me that no data flows to an AI or any other service when you read it. There are no cookies, no tracking and no fonts or scripts from third-party servers. The AI only helps with writing and building, never while you visit the site.

In conclusion

AI gives me time. I use that time for what matters to me: my work, my commitment, my relationship and my health. And for this blog, which would probably not exist without that help.

The responsibility, however, remains mine. The AI is my tool, but the voice is my own.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten.