London im Vorfrühling: Dinos, Zaubertresore und ein Corner Shop an der U-Bahn
Ende Februar 2024 sind meine Verlobte und ich für eine Woche nach London geflogen. Das ist zugleich der erste Beitrag in der Kategorie Urlaub. Höchste Zeit also für ein paar Eindrücke.
Die Woche in 30 Sekunden. Videos und Fotos: Martin, Schnitt und Musik: mit KI erstellt.
Abflug am Abend
Los ging es in Wien mit Wizz Air. Nach einem langen Nachmittag am Gate stiegen wir am Abend über die gelbe Gangway ins Flugzeug, und beim Flug lag unter uns irgendwann nur noch ein riesiges Lichtermeer.
Ein Lichtermeer unter den Wolken.
Vorfrühling, und kein einziger Regentropfen
London Ende Februar, Anfang März: Das heißt Vorfrühling. Und alle, die London nur mit Regenschirm kennen, muss ich enttäuschen: Wir hatten keinen einzigen Regentag, sondern die ganze Woche über schönes Wetter. Die Luft war noch frisch, eine warme Jacke gehörte dazu. Die Sonne fiel durch die bunten Fenster der Museen, und der Himmel über der Stadt war blau.
Zu Gast in Golders Green
Bei der Unterkunft haben wir vor allem auf eines geachtet: die Nähe zur U-Bahn. Die war perfekt. Gewohnt haben wir in Golders Green, nicht weit von Brent Cross, einem Viertel mit einer großen jüdischen Gemeinde.
Genau das hat diese Reise für mich besonders gemacht. Statt nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken, haben wir ein Stück echten Londoner Alltag erlebt, abseits der Touristenströme und mit einem ganz eigenen Charakter.
Mein Lieblingsort: der Corner Shop „Taras“
Mein persönliches Highlight lag mitten im Alltag: „Taras“, ein kleiner Laden bei der U-Bahn-Station Brent Cross. In London sagt man dazu Corner Shop, so etwas wie bei uns ein Greißler oder ein Kiosk, nur mit deutlich mehr im Regal.
Morgens auf dem Weg von der Unterkunft und abends auf dem Rückweg war das unser Laden. Dort haben wir uns mit Getränken und Snacks eingedeckt und mit allem anderen, was man im Urlaub eben so braucht. Das Einkaufen dort war jedes Mal ausgesprochen freundlich, fast freundschaftlich. Irgendwie hat mir genau das ausgezeichnet gefallen. Wenn ein kleiner Laden an der U-Bahn zum festen Fixpunkt des Urlaubs wird, dann hat er etwas richtig gemacht.
Museen voller Staunen
London ist ein Paradies für Museen, und viele davon kosten keinen Eintritt. Besonders beeindruckt hat mich das Natural History Museum: Allein die Haupthalle mit ihren Bögen, Säulen und bunten Glasfenstern ist ein Erlebnis, bevor man überhaupt das erste Ausstellungsstück gesehen hat. Und dann stand er vor uns: ein riesiges Stegosaurus-Skelett, laut Museum das vollständigste, das je gefunden wurde. Da staunt man wie ein kleines Kind.
Die Haupthalle des Natural History Museum.
Und auch die Technik kam nicht zu kurz: Im Maschinenraum der Tower Bridge stehen die riesigen, perfekt restaurierten Dampfmaschinen, die früher die Klappen der Brücke angetrieben haben. Da hat das Herz des Technik-Enthusiasten in mir höhergeschlagen.
Die Dampfmaschinen, die einst die Tower Bridge angetrieben haben.
Ein Tag voller Magie
Einen Tag haben wir bei der Harry-Potter-Studiotour verbracht. Ob die dampfende Lok des Hogwarts-Express, die Winkelgasse mit dem verschnörkelten Schließmechanismus eines Tresors der Zaubererbank oder das riesige, detailverliebte Modell von Hogwarts: Da wird man wieder zum Kind.
Das Tresorschloss der Zaubererbank in der Winkelgasse.
Ein Abend im Theater
Einen Abend haben wir im Theater verbracht: beim Musical „Moulin Rouge!“. Schon die Bühne in Rot und Gold, mit Windmühle, Elefant und tausenden Lichtern, war ein Spektakel.
Die Bühne von „Moulin Rouge!“.
Was bleibt
London im Vorfrühling hat uns mit Sonne statt Regen überrascht. Was bleibt, sind eine Woche voller Staunen, Golders Green als Zuhause auf Zeit und ein kleiner Corner Shop an der U-Bahn, den ich nicht vergessen werde.
Ich komme wieder, London.
Das ist die Fassung in Einfacher Sprache.
Unsere Reise
Ich war mit meiner Verlobten in London. London ist die Hauptstadt von England. Wir waren eine Woche dort. Das war Ende Februar und Anfang März 2024.
Ein kurzes Video von der Reise. Die Musik hat eine KI gemacht.
Das Wetter
Es war Vorfrühling. Der Winter war fast vorbei. Es hat kein einziges Mal geregnet. Die Sonne hat jeden Tag geschienen. Die Luft war noch frisch. Wir hatten warme Jacken an.
Wo wir gewohnt haben
Wir wollten nah bei der U-Bahn wohnen. Die U-Bahn ist ein Zug unter der Erde. Unsere Unterkunft war in Golders Green. Das ist ein Stadtteil von London. Dort leben viele jüdische Menschen. Es war ein schöner Ort zum Wohnen.
Mein Lieblingsort
Bei der U-Bahn-Station Brent Cross gibt es ein kleines Geschäft. Es heißt „Taras“. In London sagt man dazu: Corner Shop. Das ist so etwas wie ein Kiosk. Wir sind jeden Tag dort vorbeigegangen. Am Morgen und am Abend. Dort haben wir Getränke und Snacks gekauft. Und andere Dinge, die man im Urlaub braucht. Die Menschen im Geschäft waren sehr freundlich. Das hat mir sehr gut gefallen.
Museen
Wir waren in Museen. Ein Museum heißt Natural History Museum. Dort geht es um die Natur. Das Gebäude ist sehr schön. Dort gibt es auch ein Dinosaurier-Skelett. Es ist sehr groß.
Die Tower Bridge
Die Tower Bridge ist eine berühmte Brücke in London. Man kann sie in der Mitte öffnen. Früher haben große Dampfmaschinen das gemacht. Diese Maschinen haben wir angeschaut. Ich mag Technik. Das war toll.
Harry Potter
Wir haben die Harry-Potter-Studios besucht. Dort wurden die Filme gemacht. Wir haben den Zug aus dem Film gesehen. Und das Schloss von einem Tresor. Der Tresor gehört zu einer Bank für Zauberer.
Theater
An einem Abend waren wir im Theater. Wir haben das Musical „Moulin Rouge!“ gesehen. Ein Musical ist ein Theater mit Musik und Tanz.
Zum Schluss
In London war jeden Tag schönes Wetter. Es war eine schöne Woche. Ich möchte wieder hinfahren.
This is the English translation (British English) of the original German post.
At the end of February 2024, my fiancée and I flew to London for a week. This is also the very first post in the Urlaub (holiday) category, so it is high time for a few impressions.
The week in 30 seconds. Videos and photos: Martin; editing and music: created with AI.
An evening departure
We set off from Vienna with Wizz Air. After a long afternoon at the gate, we climbed the yellow stairs into the plane in the evening, and at some point there was nothing below us but a vast sea of lights.
A sea of lights beneath the clouds.
Early spring, and not a single drop of rain
London at the end of February and the beginning of March means early spring. And I have to disappoint anyone who only knows London with an umbrella: we did not have a single rainy day, just lovely weather all week. The air was still crisp and a warm coat was part of the deal. The sun streamed through the museums’ stained-glass windows, and the sky above the city was blue.
Staying in Golders Green
When choosing where to stay, we mainly looked for one thing: being close to the Underground. That part was perfect. We stayed in Golders Green, not far from Brent Cross, a neighbourhood with a large Jewish community.
That is exactly what made this trip special for me. Instead of just ticking off the sights, we got to experience a slice of real everyday London life, away from the tourist crowds and with a character all of its own.
My favourite spot: the “Taras” corner shop
My personal highlight was right in the middle of everyday life: “Taras”, a little corner shop by Brent Cross Underground station.
In the morning on the way from our accommodation, and in the evening on the way back, it was our shop. That is where we stocked up on drinks and snacks, and on everything else you tend to need on holiday. Shopping there was always remarkably warm and friendly, almost like visiting friends. Somehow, that is exactly what I liked so much about it. When a little shop by the Tube becomes a fixed point of your holiday, it is doing something right.
Museums full of wonder
London is a paradise for museums, and many of them are free. I was particularly impressed by the Natural History Museum: the main hall alone, with its arches, columns and stained-glass windows, is an experience before you have even seen the first exhibit. And then there it was in front of us: a huge Stegosaurus skeleton, according to the museum the most complete one ever found. It makes you marvel like a small child.
The main hall of the Natural History Museum.
Technology was not forgotten either: the engine rooms of Tower Bridge house the huge, beautifully restored steam engines that once raised the bridge’s bascules. The tech enthusiast in me was in his element.
The steam engines that once powered Tower Bridge.
A day full of magic
We spent a day on the Harry Potter studio tour. The steaming Hogwarts Express locomotive, Diagon Alley with the ornate locking mechanism of a wizarding-bank vault, and the huge, lovingly detailed model of Hogwarts: it turns you back into a child.
The vault lock of the wizarding bank in Diagon Alley.
An evening at the theatre
We spent one evening at the theatre, watching the musical “Moulin Rouge!”. The stage alone, in red and gold, with a windmill, an elephant and thousands of lights, was a spectacle.
What stays with me
London in early spring surprised us with sunshine instead of rain. What stays with me is a week full of wonder, Golders Green as our home for the week and a little corner shop by the Tube that I will never forget.
I’ll be back, London.




